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Der Berufserprobungsparcour

Der Berufserprobungsparcour

An der Station „Elektrokabel montieren“ hat Julia gerade zwei Kabelenden abgemantelt und isoliert nun die einzelnen Adern ab, um dann geschickt die Enden mit Lüsterklemmen zu verbinden. Dennis versucht sich an einer anderen Station im Ausfüllen eines Überweisungsträgers. Die beiden Jugendlichen lösen beim Mobilen Berufserprobungsparcours typische Aufgaben aus dem Alltag verschiedenster Berufe und erhalten so erste Vorstellungen über einzelne berufliche Inhalte und Anforderungen.



Der Mobile Berufserprobungsparcours wurde im Rahmen des Projektes SAB (Schule­Ausbildung-Beruf) der Gemeinnützigen Jugendwerkstatt Hilden auf der Grundlage einer Veröffentlichung der IHK Niederrhein entwickelt und stellt ein Novum im Kreis Mettmann dar.

„Die Jugendlichen sammeln meist erst im Praktikum in der 9. Klasse die ersten beruflichen Erfahrungen. Mit Hilfe des Mobilen Berufserprobungsparcours können die Schülerinnen und Schüler bereits in der 8. Jahrgangsstufe ihre praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten erproben“, berichtet die Projektleiterin Kerstin Peters.



14 mobile Stationen sind es, die Aufgaben aus dem Berufsfeldern Elektro, Holz, Metall, Farbe und Büro umfassen. “Der Vorteil liegt darin, dass der Einsatz des Parcours in den Schulen flexibel und unkompliziert ist, da er leicht auf- und abbaubar ist und so ohne großen Aufwand in den Räumlichkeiten der Schulen durchgeführt werden kann“, erklärt Peters. Die Jugendlichen sollen möglichst früh ihre Stärken, Neigungen und Talente entdecken und so dazu beitragen, Praktikumsplätze zielgerichtet zu suchen und über ein Praktikum vielleicht auch eine Ausbildungsstelle zu erhalten.